Spielkarten gestalten im Unterricht
„Die größte Kunst ist, den Kindern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen.“John Locke, 1632 – 1704
Pool erstellen, PIN teilen, fertig.
Gib deinem Pool einen Namen und leg los.
Acht Einsatz-Szenarien zeigen, wie vielseitig Spielkarten im Unterricht eingesetzt werden können.

Ein Kartenspiel entwickeln und der eigenen Kreativität freien Lauf lassen
Kreiere dein Spiel. Überlege dir dein eigenes Spielprinzip. Platziere eigene Symbole auf den Karten.

Spielkarten als Schreibhilfe verwenden. Eine Geschichte nimmt ihren Lauf.
Suche nach Bildern, die dich inspirieren. Gestalte Figuren-, Situations- und Ereigniskarten und lasse sie in deine Geschichte einfließen.

Geschichten erzählen und Spontanität im Sprechen fördern.
Zeichne einfache Skizzen. Füge sie in die Karte ein und beschreibe sie kurz. Mische alle Karten und ziehe ein paar davon. Lege sie in beliebiger Reihenfolge hin und erzähle eine Geschichte.

Ein Thema bearbeiten und am Schluss ein bekanntes Kartenspiel spielen
Recherchiere zu einem Thema. Suche nach interessanten Informationen mit dem Fokus pro/kontra und festige sie mit aussagekräftigen Bildern.

Paare zuordnen — eine attraktive Form zum Diskutieren, Lernen und Repetieren
Bilde Paare die inhaltlich zusammenpassen oder beschreibe ein Problem und suche nach Lösungsansätzen. Wähle zwischen Bild- und Textkarten.

Erhebung mit inhaltlichem Fokus
Suche nach vergleichbaren Informationen zu Natur, Raum, Zeit und Gesellschaft und gestalte ein Quartett.

Schüler und Schülerinnen stellen Fragen und geben Antworten
Stelle Fragen und suche dazu passende Bilder. Erstelle ein Quiz und erweitere dein eigenes Wissen.

Bilder und Sprache vereinen
Wähle ein Bild aus und beschreibe dieses in einer beliebigen Sprache. Nutze die Bilder als Lernhilfe im Spracherwerb.
Fünf pädagogische Ansätze für den gezielten Einsatz von Spielkarten im Unterricht.
Der Weg ist das Ziel
Die Schülerinnen stellen über ein Sachthema Nachforschungen an. Sie setzen den Fokus auf Pro und Kontra. Dabei erhalten sie ein differenziertes Bild, welches sowohl Vor- wie Nachteile gleichermaßen beleuchtet. Sie suchen passende Bilder zu ihren Aussagen und vereinen diese auf den Spielkarten.
Das Spiel ist das Ziel
Insbesondere im Sprachunterricht, aber natürlich auch in allen anderen Fächern lassen sich sinnvolle Paare bilden. Begriffe oder ganze Sätze mit passenden Bildern verbinden, Rechnungen und Lösungen gegenüberstellen, Fragen und Antworten unterteilen etc. Das Ziel besteht darin eine Vielzahl von Kartenpaaren zu gestalten, welche die SchülerInnen schließlich im Spiel immer wieder antreffen und zuordnen können.
Mit Spielkarten das Schreiben vereinfachen.
Die SchülerInnen nutzen die Spielkarten, um Ideen zu finden und um diese dann in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Damit eine spannende Geschichte entstehen kann, kreieren die SchülerInnen Personen-, Situations- und Ereigniskarten. Diese reihen sie aneinander bis daraus eine spannende Geschichte entsteht. Das Ziel ist es schließlich, die Karten in einem Text niederzuschreiben.
Auf dem Pfad eines Spieleautors
Die SchülerInnen informieren sich über die Tätigkeiten eines Spieleautors. Sie legen sowohl das Thema, als auch den Spielmechanismus selber fest. Sie testen ihre Ideen mithilfe eines Prototypen und verfeinern das Regelwerk. Nach der Testphase gestalten die SchülerInnen die Karten und schreiben die Spielregeln in prägnanter Form nieder.
Aufgaben lösen, Punkte sammeln und Auszeichnungen erhalten
Die Schülerinnen diskutieren beispielsweise Umgangsregeln und schreiben diese als Aufgabe auf die Karten. Die Lehrkraft vergibt diese Karten als Punkte, sobald die Aufgabe von jemandem erfüllt wurde. Nach einer Anzahl gesammelten Punkten erhält die Klasse eine kleine Belohnung.